HTA-Fauna&Flora
Baubeschreibung für den Nistturm Mehlschwalben sind Zugvögel und ziehen  ab Ende August bis Anfang Oktober in ihre Überwinterungsgebiete nach Afrika  Manche der Schwalben bleiben dabei  bereits südlich der Sahara,während andere sogar bis  nach Südafrika fliegen  Im Frühjahr ab Mitte April erscheinen die Mehlschwalben  wieder bei uns um hier das Brutgeschäft zu beginnen. Mehlschwalben bauen ihre Nester meist in menschlichen Siedlungen ,wo geschützte Stellen unter Gesimsen oder sonstigen Dachüberständen dafür genutzt werden. Dort werden die napfförmigen Nester mit winzigen Lehmportionen Schicht für Schicht aufgebaut und dabei ans Mauerwerk geklebt. Oft werden die Schwalben wegen der unvermeidbaren Verschmutzung von Gehwegen oder Terrassen  von den Hauseigentümern nicht geduldet.  Deshalb haben findige Vogelliebhaber sich Gedanken gemacht  wie man den Schwalben helfen kann. Sie haben  Ersatzbrutplätze für die Schwalben in Form   von sog. Schwalbentürmen entwi- ckelt. Dabei handelt es sich um ein Gehäuse mit umlaufenden Gesimsen welches in ca. 5,00 m Höhe auf einen Stahlmast montiert wird. In zwei Ebenen werden  30 Stückim Handel zu beziehende Nisthöhlen  angebaut , welche in ihrer Form natürlichen  Höhlen nachempfunden sind. Bauablauf bei der Herstellung  eines Nistturms: 1. Stahlrohr verzinkt  D= 139,7 mm, 6000 mm lang liefern und in einem Stahlbetonfundament 120x120 x100 cm senkrecht aufstellen, einschl.Fundament mit Érdarbeiten und Einsatz eines Hebegerätes. 2. Aluminiumkonstruktion für den Turmaufsatz , bestehend aus einer sechs- eckigen Grundplatte und sechs Flügeln, welche mit einem zentral angeordnetem Alu-Rohr D= 150mm verschweißt sind. An diese Konstruktion werden Dachlatten mit Durchgangsschrauben montiert,welche  später zur Aufnahme der  Holzverkleidung dienen.  Montage der Gesimsbretter aus Siebdruckplatten    ( wasserfestes Sperrholz ) D = 18 mm und der Dachplatten aus gleichem Material . 3. Anstrich aller Holzteile mit  geeigneter Fassadenfarbe unter Zugabe von einer kleinen Menge gewaschenem  Feinsand  zur Aufrauung der Wandfläche. 4. Fachgerechte Dacheindeckung mit Glasvlies –Bitumenschindeln 5. Einbau von 30 Stck. Nistmulden der Firma Schwegler unter den Gesimsen in 2 Etagen. 6. Transport des fertigen Gehäuses zur Einbaustelle und Montage auf dem Rohrmast, einschl. Einsatz eines Hebegerätes.